04
Feb 13

Inti – externe Polarscope Beleuchtung

"Inti" externe Polarscope Beleuchtung

Das mobile Astrofoto Setup “Polarie” von Vixen ist eine sehr praktische Sache. Besonders komfortabel wird es durch die Kombination mit einer Off Axis Halterung und einem EQ 5/6 Polarscope. Einziger Wermutstropfen – kein Licht im Polarscope zum bequemen Einnorden!

Kurz nachgedacht, ein Griff in die Kisten mit ausrangiertem Astrozeug, eine Runde im Baumarkt, ein kurzer Blick in den Bauteile Katalog mit dem “blau-gelben C” und fertig war der einfache Plan. Ein Polokalrohr, ein Leuchtelement mit 3 roten LEDs, ein bisschen Kabel mit 3,5 mm Klinkenstecker und ein Dimmer sollten reichen um eine einfache, externe Polarscope Beleuchtung zu zimmern. Nach 1,5 Stunden Bastelei – fiat lux! Was noch aussteht ist der Feldeinsatz, sollte aber klappen.

Auch diesmal habe ich für den Nachbau eine kleine Doku erstellt. Der Nachbau erfolgt, wie immer, auf eigene Gefahr. Ich übernehme keine Haftung. Diese Beschreibung darf unter Einhaltung der Creative Commons Lizenz “Namensnennung Nicht Kommerzielle Nutzung” verwendet werden.

“Inti” externe Polarscope Beleuchtung als PDF File (584 KB)

Viel Spass beim Nachbau. Ich freue mich auf Feedback und Vorschläge zur Verbesserung.

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06
Jan 13

Phoibe – Notebook Case für den Feldeinsatz

"Phoibe" Notebook Case für den Feldeinsatz

Das Notebook ist für viele Amateurastronomen zum ständigen Begleiter bei den nächtlichen Feldeinsätzen geworden. Besonders für die fotografierenden Kollegen und Kolleginnen ist es ein wichtiges Werkzeug, um die mühsam gewonnenen Aufnahmen direkt am Notebook zu speichern und später veredeln zu können.

Doch Silizium, Strom, Kälte und Feuchtigkeit sind nicht unbedingt Freunde. Notebooks wollen vor derartigen Bedrohungen eher geschützt werden. Am “professionellen” Markt gibt es so gut wie keine brauchbaren Lösungen, die die Anforderungen erfüllen können.

Die Lösung war naheliegend: ein robustes Case, dass das Notebook vor Feuchtigkeit und Kälte schützt, und trotzdem “operabel” für die Gewinnung der Astrofotos bleibt. Daher wiedermal die große Suchmaschine angeworfen, einige Einzelteile recherchiert, gefunden und bestellt. Der eigentliche Clue war das externe TFT-Display, dass über USB an das Notebook angeschlossen werden kann. Noch ein paar Polystyrolplatten, eine wenig Gaffer-Tape, eine rote Plexiglasscheibe und fertig war das outdoor-fähige Notebook Case.

Im Feld war “Phoibe” auch schon einige Male und hat sich bewährt. Keine Panik mehr vor triefenden Notebooks und das Ganze in angenehm rotes Licht getaucht. Etwas kopflastig ist das Case, da mein 12″ Notebook eine Spur zu leicht ist. Daher hat “Phoibe” Klettfüße bekommen, mit denen sie sich jetzt auf meinem Arbeitstisch festhalten kann.

Auch diesmal habe ich für den Nachbau eine kleine Doku erstellt. Der Nachbau erfolgt auf eigene Gefahr. Ich übernehme keine Haftung. Diese Beschreibung darf unter Einhaltung der Creative Commons Lizenz “Namensnennung Nicht Kommerzielle Nutzung” verwendet werden.

“Phoibe” Notebook Case Dokumentation als PDF File (450 KB)

Viel Spass beim Nachbau. Ich freue mich auf Feedback und Vorschläge zur Verbesserung.

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04
Nov 12

Jupiter 42 – 12 Volt Selbstbau Akkubox für den Feldeinsatz

“Jupiter 42″ 12 Volt Selbstbau Akkubox für den Feldeinsatz

Stundenlang im Feld um viele Photonen zu sammeln, das “daily business” eines Amateurastronomen. Keine Steckdose weit und breit am Beobachtungsplatz auf dem Berg? Nur den Powertank mit einem tief entladenen, vertrockneten Akku dabei? Da kommt Freude auf! Das war der Anstoß vor einem Jahr das Projekt Akkubox zu starten.

Viel recherchiert, was es so am Markt gibt. Fertige Powertanks für den PKW-Bedarf? Ungeeignet! Einen solo Nassakku einfach so verwenden, mit Batterieklemmen und 12V Steckdosen? Wenn mehrere Geräte, wie Montierung, DSLR Kamera, Autoguider und Taukappenheizung versorgt werden wollen wird das schnell zum Rumgewurschtel. Ja es gibt auch professionellere Powertanks, z.B. von Geoptik – wäre aber langweilig, die einfach zu kaufen und dann vielleicht mit Funktionen die nicht den eigenen Anforderungen entsprechen!?

Also daher nachgedacht, andere Produkte analysiert, Teile recherchiert und Anforderungen zusammengeschrieben. Online zusammengeshoppt und ein ganzes Wochenende gebastelt. Dann im Feld getestet und getunt, z.B. die LEDs der Kippschalter etwas gedimmt und fertig! Insgesamt zwar circa gleichpreisig wie zum Beispiel das Geoptik Produkt, aber dafür modularer aufgebaut und nur mit den Funktionen, die meinen Anforderungen entsprechen.

Im Feldeinsatz hat sich “Jupiter 42” bis jetzt gut bewährt. Für den Nachbau habe ich eine kleine Doku erstellt. Auf Anfrage schicke ich gerne eine Stückliste per EMail zu. Der Nachbau erfolgt auf eigene Gefahr. Ich übernehme keine Haftung. Diese Beschreibung darf unter Einhaltung der Creative Commons Lizenz “Namensnennung Nicht Kommerzielle Nutzung” verwendet werden.

Dokumentation als PDF File (2 MB)

Viel Spass beim Nachbau. Ich freue mich auf Feedback und Vorschläge zur Verbesserung.

 

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